Forschungsprojekt Gefährdungsbeurteilung von Risikofaktoren und mögliche Präventionen für Burnout- und Herzerkrankungen in metallverarbeitenden Betrieben.


Die Arbeitsunfähigkeitsfälle aufgrund von Burnout-Erkrankungen haben sich in den Jahren 2004 bis 2017 nahezu verzehnfacht. Auch das Krankheitsvolumen dieser Diagnosegruppe hat sich rapide erhöht. Von 2005 bis 2017 wurde ein Anstieg von 13,9 AU-Tagen auf 116,7 AU-Tage je 1.000 Versicherte registriert [WIdO, 2018]. Trotz intensiver Forschungen und ersten Präventionsmaßnahmen hält dieser Trend bis jetzt noch an.

 

Nach Angaben der Deutschen Herzstiftung e.V. erleiden täglich etwa 800 Menschen in Deutschland einen Herzinfarkt. Trotz intensiver medizinischer Betreuung ist die Zahl der Herztoten in den letzten Jahren nur wenig gesunken. Immer häufiger sind auch junge Menschen, vor allem junge Männer betroffen.

Der Deutsche Verein für Gesundheits- und Familienhilfe (DVGF) startet mit Unterstützung der Berufsgenossenschaft Holz und Metall ein Forschungsprojekt zur Untersuchung arbeitsbedingter Risiken für Burnout-Krankheiten und Herzinfarkt. Unsere Beratungspraxis wird in Ost-Sachsen mindestens fünfzig metallverarbeitende Betriebe befragen und während des Forschungsprojekts beraten. Von ärztlicher Seite wird das Projekt u.a. durch den Umweltmediziner Prof. Dr. med. Manfred Hempel aus Dresden begleitet. Das Forschungsprojekt soll untersuchen welche Gefährdungen in den metallverarbeitenden Unternehmen in Sachsen erfasst wurden und welche Gefährdungen darüber hinaus noch bestehen. Es sollen mögliche Lösungsansätze diskutiert und in der praktischen Anwendung erforscht werden.


Projektträger: Deutscher Verein für Gesundheits- und Familienhilfe

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